Meine aktuellen Learnings
Markus PrümTeilen
Fragmentierter Tiefschlaf: Späte Workouts verursachen hohe Cortisolwerte (Stresshormon). Dies verkürzt den Tiefschlaf und sorgt für nächtliches Aufwachen.
Unterdrückte HRV: Ein niedriger HRV-Wert nach dem Training zeigt Dominanz des Sympathikus (Flucht-oder-Kampf-Modus). Das verzögert die tiefe körperliche Erholung.
Die HRV ist ein Fingerabdruck: Ein „niedriger“ HRV-Wert von 40 kann dein persönlicher Spitzenwert für Erholung sein. Ein Wert von 90 ist für andere vielleicht nur der Basiswert.
Der nächtliche Bonus: Langsam verdauuliches Protein (wie Casein) oder eine ausgewogene Mahlzeit vor dem Schlafen hält den Körper im anabolen (aufbauenden) Zustand. Das verhindert nächtliches Aufwachen durch Blutzuckerabfälle. Auch wenn es schwerfällt.
Parasympathischer Wechsel: Langsame, kontrollierte Beweglichkeitsübungen signalisieren dem Körper, den „Flucht-oder-Kampf-Modus“ zu verlassen. Er wechselt in den „Rest-and-Digest-Modus“ (Ruhe und Verdauung).
„Schlechte“ Daten neu bewerten: Ein niedriger Erholungswert ist kein Versagen oder Verlust. Im eigenen „Spiel“ ist es ein Statuseffekt (wie vergiftet oder verlangsamt). Er zeigt dir exakt, welches Item (Nahrung, Flüssigkeit oder ein Nickerchen) du als Nächstes brauchst.
Den inneren Frieden schützen: Den Fokus bei sich selbst zu behalten, wirkt wie ein Schutzschild. Es erlaubt dem Nervensystem, im ruhigen, heilenden parasympathischen Zustand zu bleiben.